Strom selber erzeugen mit Stecker-Solaranlagen

Den steigenden Stromkosten können viele Hauseigentümerinnen und Mieterinnen mithilfe von Stecker-Photovoltaik-Anlagen begegnen. Welche Geräte für diese auch als „Balkonkraftwerke“ bezeichneten Anlagen erforderlich sind und wie sie aufgestellt und kombiniert werden können, darüber informiert Ludger Nuphaus am

Dienstag, 29.11.2022 um 19.30 Uhr im Pfarrsaal St. Nikolaus Bad Kreuznach, Poststr. 6

Ludger Nuphaus ist Umweltschutzingenieur und gelernter Galvaniseur. Er arbeitete zuletzt an der Technischen Hochschule Bingen im Referat Forschung und Technologietransfer. Für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat er sich lange Zeit im Kreistag engagiert und ist aktuell noch im Ortsbeirat Winzenheim und im BUND aktiv.

Ludger Nuphaus hat bereits vier Stecker- PV-Anlagen mit neuen und gebrauchten Modulen aufgestellt und kennt die derzeitige Marktsituation. Er erklärt in seinem Vortrag die wichtigsten Punkte zu Steckern, Modulen und den Wechselrichtern, erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen und gibt Tipps zur richtigen sturmsicheren Aufstellung oder zur Anbringung der Module.

Wir freuen uns auf viele interessierte Zuhörerinnen und hoffen, allen mit diesen Informationen in der Energiekrise wertvolle Anregungen geben zu können. Fragen und Diskussionen gehören natürlich auch dazu und sind erwünscht.

Nach der Flut kommt die Trockenheit

Das vergangene Jahr hat mit der Flutkatastrophe im Ahrtal auf schreckliche Weise gezeigt, dass wir durch den Klimawandel immer häufiger mit immer stärkeren Naturkatastrophen rechnen müssen. Die Wissenschaft ist sich einig, dass sowohl Starkregenereignisse zunehmen werden, wie auch längere Zeiten der Trockenheit.

Dieses Jahr schwingt das Pendel hin zur Dürre. Die Niederschlagsmenge war im Juli in Bad Kreuznach mit 6,6 Liter pro qm um 89 % niedriger als im langjährigen Mittel. Im August ist mit einem ähnlich niedrigen Wert zu rechnen.

Die Konsequenzen davon spüren wir bereits. Der Rhein verzeichnet historische Tiefstände von teilweise nur noch 40 cm. Zum Mäuseturm bei Bingen kann man zu Fuß gelangen. Im Gräfenbach bei Gutenberg ist kein Tropfen Wasser mehr zu sehen, wohl auch durch verantwortungsloses, illegales abpumpen des Bachwassers.

Für die bereits angeschlagenen heimischen Wälder stellt die große Hitze eine enorme Belastung dar. So ist laut dem BUND nur noch jeder 5. Baum gesund. Fichtenwälder werden wohl vollständig verschwinden. Ein weiterer Verlust der Biodiversität ist zu befürchten. Auch Waldbrände stellen eine immer größere Gefahr dar. Der Kreis Bad Kreuznach liegt beim Waldbrandgefahrenindex derzeit auf Stufe 4, der zweithöchsten überhaupt.

Daneben müssen wir uns auf wirtschaftliche Probleme einstellen. In der Landwirtschaft werden dieses Jahr teils drastische Ernteausfälle erwartet. Ein regulärer Schiffsverkehr über den Rhein ist nicht mehr möglich und die Forstwirtschaft muss sich komplett umstellen, weg von Fichtenplantagen.

Jeder einzelne kann dazu beitragen, die Auswirkungen der Dürre zu mildern. Mit Wasser sollte allgemein sparsam umgegangen werden. So ist gerade das bewässern des Rasens ein großer Wasserverschwender. Private Swimming Pools müssen nicht sein, abkühlen kann man sich in Badeseen und öffentlichen Schwimmbädern. Um Waldbrände zu vermeiden sind offene Feuer im oder am Wald zwingend zu vermeiden.

Daneben können wir mit unserer Ernährung und unserem Konsumverhalten einen Beitrag leisten. So unterstützt regionales, fleischarmes und saisonales Essen nicht nur die Landwirte vor Ort, es ist auch fast immer gesünder und besser fürs Klima.


Schließung des MobilenReha-Teams im Kreis Bad Kreuznach

Das bevorstehende Aus für das Mobile Reha-Team in Bad Kreuznach darf kein endgültiges Aus sein – wir brauchen dieses wichtige Angebot in Zukunft noch mehr als jetzt schon


Was Sie schon immer über Windkraft wissen wollten…

Am 14.07.2022 veranstalteten Bündnis 90/Die Grünen in Meisenheim eine Podiumsdiskussion zum Thema Windkraft. Es war eine wirklich tolle Veranstaltung mit zahlreichen interessanten und wichtigen Informationen zum Thema. Wir freuen uns, euch hier alle Vorträge von Christoph Benze, Sonja Rüenaufer, Gerhard Hahn und Frank-Michael Uhle als Audiospur zum Nachhören bereitstellen zu können.


Über alle Grenzen voneinander lernen und gemeinsam handeln

Rosemarie Sauermilch ist jetzt gestorben

Rosemarie Sauermilch ist jetzt gestorben

Am 23. Januar 2022 feierte Rosemarie Sauermilch ihren 90. Geburtstag. Jetzt ist sie nur wenige Wochen danach am 11. März gestorben.

Rosemarie war eine GRÜNE der ersten Stunde. Sie hat die GRÜNEN als Mitglied begleitet und mit ihrem Engagement die grüne Politik geprägt.
Sie gehörte zu unserem Kreisverband, aber ihr Wirken reichte weit darüber hinaus.
Sie war im Vorstand unseres Kreisverbands und Beisitzerin im Vorstand der GRÜNEN Rheinland-Pfalz. „Altenpolitik und Blick über Grenzen“, waren die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit im Landesvorstand, wie sie in ihrer „Übersicht über meine Tätigkeit im Landesvorstand“ schrieb. Im Blick hatte sie die Grenzen unseres Landkreises, des Landes Rheinland-Pfalz, Deutschlands, aber auch Grenzen generell.
Als Bilanz dieser Zeit formulierte sie: „Global denken, lokal handeln und Erfahrungen über das lokale Handeln austauschen, voneinander lernen, miteinander handeln.“
Rosemarie hat über viele Grenzen geschaut, wach, kritisch, emphatisch. Sie hat Verbindungen zwischen den Menschen geschaffen.
Sie hat für den Frieden gekämpft. Vor einem amerikanischen C-Waffenlager hat sie an Sitzblockaden teilgenommen und wurde dafür verurteilt. Im August 1991 fuhr sie auf Beschluss der Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und des Landesvorstands der GRÜNEN von Berlin aus nach Moskau. Sie gehörte zu einer Gruppe, die das Institute for International Assistance and Solidarity (IFAS) zusammengestellt hatte. Ziel war die X. END Convention, die European Nuclear Disarmament Convention.
Dort wollte sie im Offiziellen Tagungsprogramm an Veranstaltungen über die Rolle der Nato teilnehmen. Aber stattdessen nahm sie eine Einladung zur Diskussion mit Abgeordneten des russischen Parlaments an. In einem Raum in der Duma saßen acht Männer und eine Frau auf dem Podium. Für ihre Frage, was getan werde, damit künftig Frauen in Parlament und hohen Positionen fair vertreten sind, erhielt sie Applaus und eine Einladung zum Frauenforum. Dort ging es um Diskriminierung in der Arbeitswelt, Gewalt gegen Frauen und Kinder und darum, dass Frauen deutlich weniger an politischen Entscheidungen beteiligt sind. Dem Frauenforum berichtete sie über die Einrichtung eines Frauenhauses in Bad Kreuznach.
Sie sprach in Moskau aber auch mit Menschen aus Russland, die sich für Ökologie und Umweltschutz einsetzten und die von den Problemen der Menschen berichteten, die in Gebieten lebten, in denen Uran abgebaut wird oder Atomwaffen gebaut und erprobt werden. Sehr viele seien krank, viele stürben aufgrund der hohen Strahlenbelastung, ohne dass es die Welt bemerke. Die Menschen dort wünschten sich Öffentlichkeit, um sich gemeinsam zu wehren, schreibt sie.
Als Folge der Moskau-Reise hat sie in der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen mitgearbeitet.
Rosemarie war Politikerin aus und mit Leidenschaft. Sie hat die GRÜNEN in Thüringen ein Stück begleitet und Brücken dorthin gebaut. Sie hat sich für alte Menschen eingesetzt, für einen Öffentlichen Personennahverkehr, der auch die Dörfer im Hunsrück gut anbindet. Überhaupt lag ihr die Naheregion mit der Stadt Bad Kreuznach sehr am Herzen.
Rosemarie ist ein politischer Glücksfall gewesen für uns GRÜNE im Kreis, in Rheinland-Pfalz und bundesweit. Mit kritischem Blick verfolgte sie bis zuletzt die Politik auf allen Ebenen. Ihre Erfahrungen, die sie aus zwei Jahrhunderten hatte, setzte sie in zukunftsweisende Politik um.
Aber in den Ebenen der politischen Arbeit vor allem im Kreis und im Land fand sie mit ihren Ideen, ihrer Leidenschaft und ihrer Hartnäckigkeit nicht immer nur Freundinnen und Freunde. Auch bei uns GRÜNEN sieht man eben die Glücksfälle nicht jedes Mal als solche an.
Daraus wollen wir miteinander lernen und gemeinsam an Rosemaries politischer Arbeit anknüpfen und sie fortsetzen.

https://rz-trauer.de/traueranzeige/rosemarie-sauermilch

 



Silberne Sonnenblume für Elke

Elke Kiltz, langjährige Co-Vorsitzende unseres bündnisgrünen Kreisverbandes Bad Kreuznach, freut sich:

Zu ihrem 70. Geburtstag gratulierten ihr Steffen Eich, Schriftführer, Michaela Bögner, Beisitzerin, und Schatzmeister Claus Antes.

Sie überreichen ihr eine silberne Sonnenblume zum Anstecken, Kürbisse für ihre beliebte Suppe und eine Chronik zur Geschichte von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN mit dem Titel: „Zeiten ändern sich – wir ändern sie mit“.

Elke will auch weiterhin die Zeiten und Änderungen mitgestalten, so wie sie es in unserem Kreisverband, in ihrem Verein „So gut leben im Alter“ und in ihrem Wohnort Nussbaum erfolgreich unternimmt. Sie war Abgeordnete im Landtag Rheinland-Pfalz und Mitglied im Verbandsgemeinderat Bad Sobernheim (heute Nahe-Glan). Auch hier hat sie viele Entwicklungen angestoßen und begleitet. Ihre Themen sind Frauen, Landwirtschaft und Verkehr.

Foto: Claus Antes

Mit den GRÜNEN in den Wald - Waldwirtschaft in der Klimakrise

Der Wald ist klimakrank! Das war das Thema der Exkursion des Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN am 10. Oktober 2020 im Soonwald.    Mehr »

Öko-Aktionstage: Ministerin Höfken besucht Bainerhof in Waldböckelheim

Martin Häusling zu Gast bei unserem Neujahrsempfang

zum Video: Bitte Bild anklicken!

Tritt ein, sag ja!

Dr. Bernhard Braun am GRÜNEN Infostand in Bad Kreuznach

Roller-Kennzeichen abgelaufen: Strafanzeige gegen Julia Klöckner

Wird Julia Klöckners Immunität aufgehoben?    Mehr »

Claus Antes für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt

Tabea Rößner informiert sich in Bad Kreuznach über das Ausländerpfarramt

Schrottreaktoren abschalten - Fukushima darf sich nicht wiederholen!

Internationaler Frauentag